E-Mail-Adresse prüfen
Prüfen Sie, ob eine E-Mail-Adresse erreichbar ist
Emvero prüft das Adressformat und die Mailroute der Domain. Wenn möglich, fragt der Dienst anschließend beim Mailserver nach dem Postfach. Das Ergebnis zeigt, was sich feststellen ließ und was unklar bleibt, und empfiehlt, wie Sie mit der Adresse umgehen können.
Erstellen Sie ein Konto und bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse. Sie erhalten 1.000 Credits für 100 vollständige Prüfungen oder bis zu 500 Domain-Prüfungen. Eine Kreditkarte ist nicht nötig.
Vollständige Prüfungen erfordern ein Konto · Keine E-Mail an die geprüfte Adresse
Ein Hinweis wie eine Catch-all-Domain, ein Wegwerfanbieter oder ein gemeldetes Postfachproblem erfordert eine genauere Beurteilung. Lesen Sie die Ursachencodes zusammen mit der Handlungsempfehlung.
Empfohlene Aktion: allow - Es wurde kein technischer Grund gefunden, die Adresse abzulehnen.
- 01Syntaxbestanden
- 02Domainbestanden
- 03Mail-Routingbestanden
- 04Postfachprüfungbestanden
SMTP_RCPT_ACCEPTEDEmpfänger angenommenDISPOSABLE_DOMAINAnbieter von WegwerfadressenBeispiel mit einer fiktiven Adresse bei einem Wegwerfanbieter. Der Mailserver hat den Empfänger angenommen; wegen des Anbieters lautet der Status dennoch riskant. Hier läuft keine Live-Prüfung. Eigene Adressen prüfen Sie in Ihrem Konto.
Die Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten Emvero für eine Prüfung verarbeitet und speichert.
Was Emvero bei einer Adresse prüft
Ein korrektes Format sagt noch nichts über das Postfach aus. Emvero prüft deshalb auch, ob die Domain existiert und wohin ihre E-Mails geleitet werden. Erst danach kommt eine Postfachprüfung infrage. Steht bereits in einem früheren Schritt ein eindeutiger Fehler fest, entfallen die nachfolgenden Schritte.
- 01
Syntax
Emvero prüft das Adressformat, darunter den Teil vor
@, die Domain und die zulässige Länge. Eine Netzwerkverbindung ist dafür nicht nötig. - 02
Domain
Im DNS, dem System für Domain-Einträge, prüft Emvero, ob die Domain existiert. Ist sie nicht vorhanden, endet die Prüfung. Ein vorübergehender Fehler bei der Abfrage lässt das Ergebnis offen.
- 03
Mail-Routing
MX-Einträge zeigen, wohin E-Mails für die Domain geleitet werden. Manche Domains verwenden eine Ersatzroute. Ein Null-MX-Eintrag erklärt ausdrücklich, dass die Domain keine E-Mails annimmt.
- 04
Postfachprüfung
Bei einer vollständigen Prüfung fragt Emvero den empfangenden Mailserver nach dem Postfach, sofern möglich. Der SMTP-Dialog endet vor
DATA; es wird keine E-Mail gesendet. - 05
Einordnung
Aus den Prüfergebnissen leitet Emvero den Status und eine Handlungsempfehlung ab. Ursachencodes erklären, worauf das Ergebnis beruht und warum es gegebenenfalls unklar bleibt.
Möchten Sie nur wissen, ob eine Domain E-Mails empfangen kann, nutzen Sie den kostenlosen Domain-Checker. Eine funktionierende Website bedeutet nicht, dass die Domain auch E-Mails empfangen kann. Eine Mailroute wiederum bestätigt kein einzelnes Postfach.
Das Postfach prüfen, ohne eine Nachricht zu senden
Mailserver verwenden das Protokoll SMTP, um E-Mails entgegenzunehmen. Sofern der Zielserver eine Postfachprüfung zulässt, stellt Emvero eine Verbindung her und nennt den Empfänger. Im folgenden vereinfachten Beispiel nimmt der Server den Empfänger an:
CONNECT mx.company.com:25
EHLO <our hostname>
MAIL FROM <our return path>
RCPT TO <name@company.com>
250 2.1.5 Recipient OK
RSET
QUIT
Emvero beendet den Dialog vor DATA, dem Schritt, in dem eine Nachricht übermittelt würde. Weder Betreff noch Nachrichtentext werden gesendet.
Die Annahme des Empfängers ist ein Hinweis aus diesem Dialog. Bei einer tatsächlichen Nachricht können andere Regeln greifen; die Antwort garantiert daher keine spätere Zustellung. Auch eine Ablehnung muss nicht bedeuten, dass das Postfach fehlt. Der Server kann beispielsweise die Prüfverbindung aufgrund seiner Richtlinien ablehnen. Emvero weist eine Adresse deshalb nicht allein wegen einer SMTP-Ablehnung zurück.
Status und Handlungsempfehlung verstehen
Eine abgeschlossene Prüfung liefert einen von vier Werten im Feld status: deliverable (zustellbar), risky (riskant), undeliverable (nicht zustellbar) oder unknown (unbekannt). Die Handlungsempfehlung ergänzt den Status. Bei risky empfiehlt Emvero je nach Ursache, die Adresse zuzulassen oder eine E-Mail-Bestätigung zu verlangen.
Aktion: allow
Der empfangende Mailserver hat den Empfänger angenommen. Es wurde kein Hinweis gefunden, der zu einem riskanten Ergebnis führt. Das spricht dafür, dass die Adresse E-Mails empfangen kann, garantiert aber weder die Zustellung noch den Zugriff einer bestimmten Person auf das Postfach.
Aktion: allow_with_email_confirmation / allow
Ein konkreter Hinweis erfordert eine genauere Beurteilung, etwa eine Catch-all-Domain, ein Wegwerfanbieter oder eine Servermeldung über ein Postfachproblem. Die Handlungsempfehlung hängt von dieser Ursache ab. Lesen Sie die Ursachencodes, bevor Sie die Adresse zulassen oder eine E-Mail-Bestätigung verlangen.
Aktion: reject
Ein eindeutiger technischer Fehler wurde festgestellt: etwa ein ungültiges Adressformat, eine nicht vorhandene Domain oder eine Domain, die ausdrücklich keine E-Mails annimmt. Lehnen Sie die Adresse ab oder bitten Sie die Person, sie zu korrigieren.
Aktion: allow_with_email_confirmation
Die verfügbaren Hinweise reichen nicht aus, um die Adresse abschließend zu beurteilen. Ursachen können ein Timeout, eine vorübergehende Einschränkung oder eine mehrdeutige Serverantwort sein. Damit ist die Adresse nicht als ungültig erwiesen. Verlangen Sie eine E-Mail-Bestätigung, wenn der Zugriff auf das Postfach nachgewiesen werden muss.
Eine vollständige Prüfung kann zunächst pending zurückgeben. Dann läuft die Postfachprüfung noch. Warten Sie auf das abgeschlossene Ergebnis, bevor Sie einen endgültigen Status daraus ableiten.
Im Feld checks stehen die einzelnen Prüfergebnisse. reason_codes enthält Ursachencodes, die das Ergebnis erklären. Ungültige Syntax, eine nicht vorhandene Domain oder ein Null-MX-Eintrag können undeliverable begründen. Mit Null-MX erklärt eine Domain ausdrücklich, dass sie keine E-Mails annimmt. Ein Timeout oder eine mehrdeutige SMTP-Ablehnung führt dagegen zu unknown.
Das Feld action enthält die Empfehlung allow (zulassen), allow_with_email_confirmation (mit E-Mail-Bestätigung zulassen) oder reject (ablehnen). Wie Sie Status, Empfehlung und Ursachen gemeinsam für Ihren Ablauf nutzen, erklärt der Leitfaden zum Einordnen eines Prüfergebnisses.
Welche Hinweise genauer geprüft werden sollten
Nimmt ein Server sowohl die angefragte Adresse als auch einen erfundenen Empfänger an, akzeptiert er möglicherweise jeden Namen bei dieser Domain. Aus seiner Antwort lässt sich dann nicht ableiten, ob das angefragte Postfach existiert.
Eine Catch-all-Domain kann zu risky führen, weil unklar bleibt, ob das einzelne Postfach existiert. Andere Hinweise betreffen die Nutzung der Adresse:
- Ein Wegwerfanbieter kann ein funktionierendes, aber nur vorübergehend verfügbares Postfach bereitstellen. Auch wenn der Server den Empfänger annimmt, kann das Ergebnis
riskymit der Empfehlungallowlauten. Der kostenlose Wegwerf-E-Mail-Checker erkennt den Anbieter, prüft aber nicht das Postfach. - Ein Rollenpostfach wie
support@ist für eine Aufgabe oder ein Team bestimmt. Dieses Merkmal allein macht die Adresse nicht riskant; sie kann weiterhindeliverablesein. - Ein Korrekturvorschlag für die Domain weist auf einen möglichen Tippfehler hin. Lassen Sie die Person die Änderung bestätigen, statt die Adresse automatisch zu ändern.
Legen Sie fest, welche dieser Hinweise für Ihren Anwendungsfall relevant sind. Wenn Sie den Zugriff einer Person auf das Postfach nachweisen müssen, senden Sie selbst eine Bestätigungs-E-Mail und verlangen Sie eine Reaktion darauf. Die Emvero-Prüfung erbringt diesen Nachweis nicht und versendet keine solche Bestätigung.
Vollständige Prüfung oder Domain-Prüfung?
Beide Prüftiefen verwenden dasselbe Credit-Guthaben. Sie wählen für jede Adresse, welche Prüfung Sie benötigen.
| Vollständige Prüfung | Domain-Prüfung |
|---|---|
| Höchstens 10 Credits | 2 Credits |
| Prüft Format, Domain und Mailroute; kann zusätzlich SMTP-Hinweise zum Empfänger liefern | Endet nach Syntax, DNS und Mailroute; keine SMTP-Verbindung |
| Kann bei erlaubter Postfachprüfung neues Catch-all-Verhalten feststellen | Kann nur einen bereits bekannten Catch-all-Status melden |
Kann zunächst pending zurückgeben |
Kann kein einzelnes Postfach bestätigen |
Endet eine vollständige Prüfung frühzeitig, kann sie weniger Credits verbrauchen. Auch eine abgeschlossene vollständige Prüfung kann risky oder unknown ergeben. „Vollständig“ beschreibt die Prüftiefe, nicht die Gewissheit des Ergebnisses. Keine der beiden Varianten garantiert eine spätere Zustellung oder die Ablage im Posteingang.
Einzelne Adressen, Listen und Formulare prüfen
Für einzelne Adressen steht Ihnen das Prüftool im Konto zur Verfügung. Wenn Sie Prüfungen in Ihre Anwendung einbauen oder eine Liste abarbeiten möchten, nutzen Sie die API.
In Ihrer Anwendung prüfen
Senden Sie eine Adresse von Ihrem Server an Emvero. Verwenden Sie Status, Handlungsempfehlung und Ursachencodes in Ihrer Anwendung.
Eine Liste prüfen
Stellen Sie pro Adresse eine API-Anfrage und speichern Sie das Ergebnis beim jeweiligen Datensatz. Liste und Ausgabe verwalten Sie in Ihrem eigenen System.
Bei Registrierung oder Bezahlung prüfen
Prüfen Sie die Adresse, solange die Person sie noch korrigieren kann. Legen Sie fest, wie Ihr Formular mit laufenden oder unklaren Ergebnissen umgeht.
Fragen
Häufig gefragt.
Wie prüfe ich, ob eine E-Mail-Adresse gültig ist?
Starten Sie in Ihrem Konto eine vollständige Prüfung. Emvero prüft das Format, die Domain und ihre Mailroute. Wenn möglich, kommt eine Postfachprüfung beim empfangenden Mailserver hinzu. Lesen Sie den Status zusammen mit der Handlungsempfehlung und den Ursachencodes: Auch eine korrekt aufgebaute Adresse kann zu einer nicht vorhandenen Domain gehören. Ob das Postfach existiert, kann trotz der Prüfung unklar bleiben.
Kann ein Prüftool beweisen, dass ein Postfach existiert?
Wenn ein Mailserver den Empfänger annimmt, spricht das für ein vorhandenes Postfach. Manche Server nehmen jedoch jeden Namen an oder prüfen das Postfach erst, wenn tatsächlich eine Nachricht übermittelt wird. Bleibt die Aussage unsicher, kann Emvero risky oder unknown zurückgeben. Um den Zugriff einer Person auf das Postfach nachzuweisen, müssen Sie selbst eine Bestätigungs-E-Mail senden und eine Reaktion darauf verlangen.
Kann ich eine Adresse prüfen, ohne eine E-Mail zu senden?
Ja. Eine vollständige Prüfung kann den Mailserver kontaktieren, endet aber vor DATA, dem Schritt zur Übermittlung der Nachricht. An die geprüfte Adresse wird keine E-Mail gesendet. Die E-Mail zur Bestätigung Ihres Emvero-Kontos geht separat an Ihre eigene Adresse.
Wann reicht eine Domain-Prüfung, wann brauche ich die vollständige Prüfung?
Für Format, Domain und Mailroute genügt eine Domain-Prüfung. Sie kostet 2 Credits und öffnet keine SMTP-Verbindung. Eine vollständige Prüfung kann zusätzlich Hinweise zum Postfach liefern und neues Catch-all-Verhalten feststellen. Sie kostet höchstens 10 Credits und kann dennoch ein unklares Ergebnis liefern. Keine der beiden Prüftiefen garantiert eine spätere Zustellung oder die Ablage im Posteingang.
Ist die vollständige E-Mail-Prüfung kostenlos?
Nach der Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse erhält Ihr neues Konto 1.000 Credits ohne Kreditkarte. Das reicht für 100 vollständige Prüfungen oder bis zu 500 Domain-Prüfungen. Jede Prüfung verbraucht Credits aus Ihrem Guthaben. Ist es aufgebraucht, können Sie weitere Credits kaufen. Auf dieser Seite sehen Sie ein Beispiel; eigene Adressen prüfen Sie nach der Anmeldung in Ihrem Konto.
Im direkten Vergleich
SMTP-Prüfung vs. Syntaxprüfung
Die Syntaxprüfung erkennt Fehler im Adressformat. Eine SMTP-Prüfung kann zusätzlich Hinweise vom Mailserver zum Empfänger liefern. Keine der beiden Prüfungen garantiert, dass eine spätere Nachricht ankommt.
Catch-All-Domain
Eine Domain, deren Mailserver auch Adressen ohne eigenes Postfach annimmt. Die Annahme beweist deshalb kein einzelnes Postfach.
Prüfung starten
Prüfen Sie eine Adresse in Ihrem Konto
Nach der Registrierung und Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse stehen Ihnen 1.000 Credits zur Verfügung. Damit können Sie 100 vollständige Prüfungen oder bis zu 500 Domain-Prüfungen durchführen, im Prüftool oder über die API. Eine Kreditkarte ist nicht nötig.