E-Mail-Prüfungen und Domain Intelligence nutzen dasselbe Credit-Guthaben. So funktionieren Credits

Kostenlos starten

Bulk-E-Mail-Verifizierung

E-Mail-Listen per API verifizieren

Prüfen Sie eine vorhandene E-Mail-Liste mit einer API-Anfrage je Adresse. Emvero liefert den Status, eine Handlungsempfehlung und die Gründe für das Ergebnis. Diese Angaben speichern Sie zusammen mit den Adressen in Ihrer Datei oder Datenbank.

Den Ablauf steuern Sie mit Ihrem eigenen Skript oder Ihrer Anwendung. Emvero bietet dafür keinen CSV-Upload und kein separates Dashboard zur Listenprüfung.

Verteilung der Ergebnisse125.420 Adressen
Beispielhafte Verteilung der Ergebnisse
ErgebnisZeilenAnteil
Zustellbar104.85283,6 %
Riskant9.1127,3 %
Nicht zustellbar9.8047,8 %
Unbekannt1.6521,3 %

Die Zahlen dienen nur als Beispiel. Die Verteilung der Ergebnisse hängt von den geprüften Adressen ab.

Was Sie für eine Listenprüfung brauchen

Für die Listenprüfung verwenden Sie denselben API-Endpunkt wie für eine einzelne Adresse. Sie benötigen ein Konto mit Credit-Guthaben und einen API-Schlüssel. Ihr Skript, ein geplanter Auftrag oder Ihre Anwendung liest die Liste ein, sendet die Anfragen und speichert die Ergebnisse.

Adressen aus Ihrer Liste lesen

Als Quelle können eine CSV-Datei, ein CRM-Export oder eine Datenbank dienen. Sie übermitteln die Adressen einzeln an Emvero. Die gesamte Datei wird nicht hochgeladen.

Prüftiefe je Adresse wählen

Eine vollständige Prüfung kann zusätzlich die Antwort des Mailservers auf den Empfänger auswerten, sofern der Server dies zulässt. Eine Domain-Prüfung öffnet keine SMTP-Sitzung und stellt nicht fest, ob ein bestimmtes Postfach existiert.

Ergebnisse der Quellzeile zuordnen

Speichern Sie neben dem Status auch die Handlungsempfehlung, die einzelnen Prüfergebnisse und die Reason Codes. Diese Codes nennen die Gründe für das Ergebnis, damit Sie die Adresse entsprechend behandeln können.

Eine CSV-Liste Schritt für Schritt prüfen

Bestätigen Sie Ihr Konto und erstellen Sie einen API-Schlüssel, bevor Sie beginnen. Bewahren Sie den Schlüssel auf Ihrem Server auf.

  1. Lesen Sie eine Adresse aus der Liste. Behalten Sie die Kennung der Quellzeile, damit Sie das Ergebnis später zuordnen können.
  2. Senden Sie die Adresse von Ihrem Server an POST /v1/verifications.
  3. Prüfen Sie den Status der Antwort. Bei pending läuft die Prüfung noch. Warten Sie die in retry_after_ms angegebene Zeit in Millisekunden ab und fragen Sie das Ergebnis anhand seiner Kennung mit demselben Schlüssel erneut ab. Wiederholen Sie die Abfrage, bis ein endgültiger Status vorliegt oder die von Ihnen festgelegte Wartefrist endet.
  4. Schreiben Sie das endgültige Ergebnis in die ursprüngliche Zeile. Ist die Wartefrist abgelaufen, bewahren Sie die Kennung der noch laufenden Prüfung auf, um das Ergebnis später abzurufen. Fahren Sie mit den weiteren Adressen fort.

Wie viele Anfragen gleichzeitig laufen, wann Sie sie wiederholen und in welchem Format Sie die Ergebnisse speichern, legen Sie in Ihrem System fest. Die Seite zur E-Mail-Verifizierungs-API erklärt die Anfragen, Antworten und Handlungsempfehlungen.

Speichern Sie Dienstfehler und noch laufende Prüfungen getrennt von endgültigen Adressergebnissen. Ein fehlendes Ergebnis ist kein Beleg dafür, dass die Adresse nicht zustellbar ist.

Status und Handlungsempfehlung auswerten

Jede abgeschlossene Prüfung liefert einen von vier Statuswerten:

  • deliverable: Die Belege sprechen dafür, dass E-Mails für die Adresse angenommen werden können.
  • risky: Ein Risikosignal oder ein Problem mit dem Postfach erfordert eine gesonderte Bewertung.
  • undeliverable: Die Prüfung hat einen dauerhaften technischen Grund festgestellt, der eine Zustellung verhindert.
  • unknown: Die verfügbaren Belege reichen für eine Entscheidung nicht aus.

pending bezeichnet eine noch laufende Prüfung und gehört nicht zu diesen endgültigen Ergebnissen. Bewahren Sie unknown getrennt von undeliverable auf. Eine Zeitüberschreitung oder eine Beschränkung des Mailservers belegt nicht, dass die Adresse ungültig ist.

Der Status allein legt noch nicht fest, wie Sie eine Adresse behandeln sollten. Die folgenden Beispiele zeigen, dass bei risky unterschiedliche Handlungsempfehlungen möglich sind.

Beispiele für den Status „riskant“Status: riskant
Vier Beispiele mit dem Status „riskant“ und unterschiedlichen Handlungsempfehlungen
AdresseStatusEmpfohlene AktionReason Codes
k.novak@catchall.exampleRiskantallow_with_email_confirmationSMTP_RCPT_ACCEPTED - Empfänger angenommenACCEPT_ALL_DOMAIN - Domain nimmt jeden Empfänger an
a.dvorak@corp.exampleRiskantallow_with_email_confirmationSMTP_MAILBOX_DISABLED - Postfach deaktiviert
p.ruiz@corp.exampleRiskantallow_with_email_confirmationSMTP_MAILBOX_STATUS_ERROR - Postfach meldet ein Problem
test@mailinator.exampleRiskantallowSMTP_RCPT_ACCEPTED - Empfänger angenommenDISPOSABLE_DOMAIN - Anbieter von Wegwerfadressen

Die Adressen sind fiktiv. Domains mit der Endung .example sind für Beispiele reserviert.

Lesen Sie action als Handlungsempfehlung und reason_codes als Begründung. Catch-all-Verhalten, ein deaktiviertes Postfach und ein Wegwerfanbieter erfordern unterschiedliche Entscheidungen. Auch Hinweise auf Rollenpostfächer können für Ihre Regeln relevant sein; ein Rollenpostfach ist deshalb nicht automatisch ungültig oder riskant.

Was die beiden Prüftiefen kosten

Eine vollständige Prüfung kostet höchstens 10 Credits, eine Domain-Prüfung höchstens 2 Credits. Beide werden aus demselben Guthaben bezahlt und stehen jedem Konto zur Verfügung. Die Prüftiefe wählen Sie je Anfrage.

Wenn Sie nur das Adressformat, den Mailweg und bekannte Domain-Signale prüfen möchten, genügt eine Domain-Prüfung. Wenn Sie zusätzlich die Reaktion des Mailservers auf einen bestimmten Empfänger benötigen, wählen Sie eine vollständige Prüfung. Auch diese kann ein unbekanntes Ergebnis liefern, wenn der Server keine eindeutige Antwort gibt.

Was eine Prüfung vor dem Versand leisten kann

E-Mail-Listen veralten. Menschen verlassen Unternehmen, Postfächer werden geschlossen und Domains nehmen keine E-Mails mehr an. Eine Prüfung kurz vor dem Versand kann solche technischen Probleme erkennen, sofern eindeutige Belege vorliegen. Auch falsch eingegebene Adressen können dabei auffallen.

Eine Zustellgarantie ergibt sich daraus nicht. Ob die Nachricht angenommen wird und im Posteingang landet, hängt auch von Ihrer Absenderreputation, der E-Mail-Authentifizierung, dem Inhalt, dem Empfängerverhalten und den Regeln des Mailservers ab. Wie sich die technische Prüfung von der laufenden Listenpflege unterscheidet, erklärt der Vergleich Verifizierung oder Listenhygiene.

Eine bestehende Liste oder neu eingehende Adressen prüfen

Listenprüfung Echtzeitprüfung
Prüft bereits erfasste Adressen Prüft eine neu eingegebene Adresse
Läuft als Auftrag in Ihrem System Läuft bei Registrierung, Checkout oder im Kontaktformular
Speichert Ergebnisse bei den vorhandenen Adressen Liefert eine Empfehlung für die aktuelle Eingabe
Holt bei pending das Ergebnis später ab Erfordert eine Regel für das Formular, solange das Ergebnis pending ist

Die Echtzeit-Verifizierung beschreibt die Prüfung direkt bei der Eingabe. Für beide Abläufe verwenden Sie dieselbe serverseitige API und dasselbe Guthaben.

Wie Emvero mit den übermittelten Daten umgeht

Gespeicherte Ergebnisse und Serverantworten

Bei der Prüfung wird keine E-Mail an die Adressen Ihrer Liste gesendet. Emvero speichert die Ergebnisse und kann sie bei einer erneuten Prüfung verwenden, solange sie gültig sind. Den Antworttext des Mailservers gibt Emvero nicht weiter. Das Ergebnis enthält stattdessen stabile Reason Codes.

Verschlüsselung, Aufbewahrung und Löschung

Gespeicherte Daten sind mit AES-256 verschlüsselt. Verifizierungsergebnisse werden 30 Tage aufbewahrt. Auf Anfrage werden die Daten binnen 72 Stunden gelöscht. Bei der Verarbeitung verlassen die Daten den EWR nicht.

Zulässige Nutzung

Prüfen Sie Adressen, die Ihnen bereits vorliegen

Emvero prüft die von Ihnen übermittelten Adressen. Der Dienst beschafft keine Kontakte und stellt keine Einwilligung zum Versand fest.

Keine Adressbeschaffung

Emvero sucht, errät, verkauft und empfiehlt keine E-Mail-Adressen und ergänzt bestehende Kontaktdaten nicht um neue Adressen. Für eine Prüfung übermitteln Sie Adressen, die Sie bereits erfasst haben.

Einwilligung zum Versand

Ein zustellbares Ergebnis beschreibt technische Belege zur Adresse. Ob Sie die Person anschreiben dürfen, hängt davon ab, wie Sie die Adresse erhalten haben und wozu die Person eingewilligt hat.

Unzulässige Nutzung

Unzulässig sind das systematische Durchprobieren von Postfächern, die Prüfung gekaufter, aus Websites ausgelesener oder anderweitig zusammengetragener Adresslisten sowie jede Nutzung, die unerwünschte Nachrichten unterstützt. Muster, die auf das Durchprobieren hindeuten, gelten unabhängig vom Umfang als Missbrauch und führen zur Sperrung der Zugangsdaten. Einzelheiten stehen in den Nutzungsbedingungen.

Keine E-Mail bei der Prüfung

Eine vollständige Prüfung kann den empfangenden Mailserver kontaktieren. Die SMTP-Sitzung endet, bevor Nachrichtendaten übermittelt werden. Daher wird keine E-Mail an die geprüfte Adresse gesendet.

Fragen

Häufig gefragt.

Wie funktioniert die Bulk-E-Mail-Verifizierung bei Emvero?

Sie lesen die Adressen aus einer vorhandenen Liste und senden für jede Adresse eine eigene API-Anfrage. Das Ergebnis ordnen Sie der entsprechenden Zeile zu. Die Verarbeitung läuft in Ihrem Skript oder Ihrer Anwendung. Einen Datei-Upload oder einen separaten Batch-Endpunkt bietet Emvero nicht.

Kann ich eine CSV-Datei prüfen?

Ja, mit einem eigenen Skript oder einer Anwendung. Lesen Sie die E-Mail-Spalte aus und senden Sie jede Adresse einzeln an die API. Bei pending ist die Prüfung noch nicht abgeschlossen: Warten Sie das angegebene Intervall ab und fragen Sie das Ergebnis erneut ab. Speichern Sie das endgültige Ergebnis in der ursprünglichen Zeile. Die CSV-Datei selbst laden Sie nicht bei Emvero hoch.

Werden bei der Listenprüfung E-Mails versendet?

Nein. Eine vollständige Prüfung kann den empfangenden Mailserver per SMTP kontaktieren. Die Sitzung endet vor DATA, also bevor Nachrichtendaten übertragen werden. Es werden weder Betreff noch Nachrichtentext übermittelt und keine E-Mail an die geprüfte Adresse zugestellt.

Wie behandle ich unbekannte Ergebnisse?

Speichern Sie unknown getrennt von undeliverable. Ein unbekanntes Ergebnis bedeutet, dass die verfügbaren Belege für eine Entscheidung nicht ausreichen, etwa wegen einer Zeitüberschreitung. Sie können die Adresse später erneut prüfen. Wenn Sie sicherstellen müssen, dass die Person Zugriff auf das Postfach hat, lassen Sie die Adresse zusätzlich bestätigen.

Kann die Listenprüfung Rückläufer vollständig verhindern?

Nein. Ein Postfach kann nach der Prüfung geschlossen werden oder voll sein. Auch eine zuvor angenommene Adresse kann bei einem späteren Versand abgelehnt werden. Die Verifizierung erkennt technische Probleme, die sich zum Prüfzeitpunkt feststellen lassen. Sie garantiert weder die spätere Zustellung noch, dass eine Nachricht im Posteingang landet.

Ihre erste Liste prüfen

Richten Sie die API-Prüfung ein

Sobald Sie die E-Mail-Adresse Ihres neuen Kontos bestätigt haben, erhalten Sie 1.000 Credits. Eine Kreditkarte ist dafür nicht nötig. Das Guthaben reicht für 100 vollständige Prüfungen oder bis zu 500 Domain-Prüfungen. Erstellen Sie einen API-Schlüssel und senden Sie eine Anfrage je Adresse.